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Tom Belz: Do what you can´t

Tom Belz: Do what you can´t

2018 hat Autor Tom Belz den größten freistehenden Vulkan der Erde erklommen. Aufgrund des geringen Sauerstoffpartialdrucks und vertikal abfallender Temperaturen sterben jährlich mehrere Dutzend Menschen beim Versuch das Kilimandscharo-Massiv in Tansania zu besteigen. In „Do what you can´t“ verwebt Belz das Gipfelglück mit dem Überlebenstrieb der eigenen Biografie.

Konflikte

Konflikte

Der Einsatz von Gewalt ist expressiv, instrumentell und strukturell multi-dimensional. Die ausgezeichneten Werke der Literaturstipendiat*innen des Landes Baden-Württemberg präsentieren Konflikte als multi-perspektivische Milieu-Studien. Wie radikalisieren sich junge Menschen in digitalen Räumen? Wieso spielen Kinder Krieg und wie legitimiert sich menschliche Größe?

Heiner Kondschak: EXIT

Heiner Kondschak: EXIT

Die Frankfurter Buchmesse endet mit der Auszeichnung der aus Simbabwe stammenden Autorin Tsitsi Dangarembga mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Dennoch wird die Veranstaltung von der Absage mehrerer Autor*innen überschattet, die die Anwesenheit von rechten Verlagen boykottieren. Der Liedermacher Heiner Kondschak plädiert für Solidarität.

Szenenwechsel

Szenenwechsel

1874 komponierte Modest Mussorgski „Bilder einer Ausstellung“, die Ravel 48 Jahre später orchestral vertont hat. Die Literarische Schlosskulturnacht mutet an wie ein Spaziergang. Künstler*innen bespielen die Säle des Schlosses und des angrenzenden Museums.

Karl-Heinz Ott: Anarchie

Karl-Heinz Ott: Anarchie

Die menschliche Urangst vor dem Chaos. Karl-Heinz Ott ordnet in seiner Lesung „Rausch und Stille“ Beethovens Musik in ihren sozio-historischen Kontext ein. Auch wenn das aufgeklärte Publikum im 21. Jahrhundert nicht mehr in die Kirche geht, so existiert noch immer das Bedürfnis nach transzendenter metaphysischer Erfahrung.

Elke Heidenreich: Wie viel Kleidung braucht der Mensch?

Elke Heidenreich: Wie viel Kleidung braucht der Mensch?

In den Kleiderschränken der Deutschen hängen 5,2 Milliarden Kleidungstücke. Laut Greenpeace-Studie wird der Großteil nur zwei Mal getragen. Ähnlich wie Einweggeschirr ist Kleidung zum Wegwerfprodukt der Konsumgesellschaft geworden. Es mag deshalb überraschen, dass die Autorin Elke Heidenreich mit „Männer in Kamelhaarmänteln“ Hosen, Hemden, Jacken und Co ein Denkmal baut. Umso gekonnter verweben ihre Kurzgeschichten Gefühle und Erinnerungen in Seide, Jeans und Cargo und beweisen: Kleider machen (so viel mehr als) Leute!

Freia Leonhardt: Poetry in Motion

Freia Leonhardt: Poetry in Motion

Entspräche das Erdenzeitalter 24 Stunden, würde der homo sapiens erst vier Sekunden auf diesem Planeten existieren. Welche Spuren können wir hinterlassen? Die Künstlerin Freia Leonhardt erinnert uns daran, dass wir nicht nur Intellekt und Geist, sondern auf fundamentale Weise Körper sind. Sie lehrt uns fühlen uns als Teil untrennbarer Netzwerke und universaler Kreisläufe zu verstehen. Wie lässt sich ihre Botschaft in Konfrontation mit der Klimakrise übersetzen?

AMG Literatur- und Theaterkurs: Zwischenräume

AMG Literatur- und Theaterkurs: Zwischenräume

Jede Handlung obliegt einem Raum-Zeit Kontinuum. Dass sich Autor*innen bei der Konstruktion von Geschichten maßgeblich auf persönliche biografische Erfahrungswerte beziehen, zeigt sich in der Auseinandersetzung mit dem Schweizer Architekten Peter Zumthor, der sich mit Raumatmosphären und Erinnerungsräumen beschäftigt. Im Rahmen der Landesliteraturtage Baden-Württemberg hat der Literatur- und Theaterkurs des Albertus-Magnus-Gymnasiums einen Audio-Walk in der Ettlinger Innenstadt angelegt und ihre persönlichen Architektur- und Raumerfahrungen vertont.

Harald Hurst: Mundart Extinction Rebellion

Harald Hurst: Mundart Extinction Rebellion

In den vergangenen dreißig Jahren hat sich der Sprachgebrauch in Deutschland stark verändert. Auch in „dialektresistenten“ Regionen wie Bayern oder Baden-Württemberg übernehmen viele Kinder nicht mehr die Dialekte der Eltern-Generationen. Harald Hurst, erfolgreichster Mundart-Autor badischer Zunge, im Interview.

Thommie Bayer: Summertime Sadness

Thommie Bayer: Summertime Sadness

Kennen Sie dieses Gefühl, wenn Sie nach Jahren auf ehemalige Bekannte oder Freunde treffen, mit denen Sie lange keinen Kontakt gepflegt haben? Es mag wohl sehr situativ sein, ob ein Wiedersehen an einstige Sympathien anzuknüpfen vermag. Eine gemeinsame Alltäglichkeit, wie sie unter Schulkamerad*innen aufgebaut wird, wird wohl in kaum einem anderen Lebensabschnitt so intensiv und gleichgültig ausgelebt.